Den Botanischen Garten besuchen wir bald. Wir wollen unbedingt noch den Orchideengarten sehen. Erst recht als wir entdeckten, daß eine U-Bahn direkt von Zuhause bis zum Botanischen Garten fährt.
Samstag, 18. Februar 2012
Picknick im Botanischen Garten
Samstag, 4. Februar 2012
Sebastian in Indien
Schon immer hat mich Indien fasziniert, und ich wollte dort hin. Jetzt sollte es soweit sein: für ein Training bei unserem Entwicklungspartner, der Firma Infosys, sollte ich für 5 Tage nach Pune fliegen.
Pune, das liegt ca 3 Autostunden östlich von Mumbai. Mumbai (was früher Bombay hiess) - schon der Name der Stadt lässt einen Indien erahnen!
Der Abflug am 29. Januar um 0230h in der Nacht bedeutet, man fährt um Mitternacht zum Flughafen! Da kann man sich jedes Essen und Trinken im Flieger sparen, todmüde falle ich, und ca. 90% der Mitfliegenden, nach dem Abheben in den Schlaf, und nach 5h beginnt der Lande-Anflug auf Mumbai. Im Morgengrauen, eigentlich ist es noch richtig dunkel, erkennt man den Flughafen im Landeanflug eingebettet in ein Lichtermeer der umgebenden Wohngegenden. Beim Näherkommen entpuppen sich die Wohngegenden als riesige slums, die sich bis zum Landebahn-Zaun erstrecken. Wellblech-Hütten und Plastikplanen, so erscheint mir Mumbai's erstes Gesicht.
Am Terminal dann lang dauernde Einreise-Formalitäten, die meine Mitreisenden mit stoischer Ruhe aushalten, meine Geduld wird jedoch schon ziemlich auf die Probe gestellt. Doch am Ausgang dann der erste echte indische Eindruck: es riecht nach Gewürzen, gemischt mit Staub und dem Geruch von einem faszinierendem Land! Unser Taxi-Chauffeur (ich reise mit einer Arbeitskollegin) fängt uns mit einem Schild ab, bringt uns zum Auto und ab gehts um 0600h morgens mitten durch Mumbai! "Der Wahnsinn!" sagte mir ein Kollege vor dem Abflug, er hatte den selben Besuch schon eine Woche vorher durchlebt. Und er hatte Recht! Es gibt nur zwei Dinge, die Aruth (so heisst der Kollege) zum Fahren braucht, die Hupe und das Gaspedal. Kaum haben wir den Flughafen verlassen, sind wir in der Stadt. Wir fahren auf eine Kreuzung zu, die Ampel ist rot, von links und Rechts fliesst der Querverkehr, doch Aruth hält drauf! Keine Bremse (geht der überhaupt vom Gas?), die Hupe spielt das Morsealphabet, rein in den Verkehr, etwas nach links, dann nach rechts, den Tuctuc-Fahrer noch abdrängend, wir sind durch. Wow! Das kann ja lustig werden, die Fahrt nach Pune soll ja doch ein paar Stunden dauern. Um es abzukürzen - die Fahrt geht in dieser Art weiter, nach fast vier Stunden sind wir in Pune angekommen. Ohne Blessuren, ohne Kratzer.Infosys: eine 3/4h vor Pune in einem Industriezentrum oder neu-indisch "Technlogy center" gelegen, ist eine Stadt in der Stadt.
Es arbeiten 18 Tausend Menschen hier, in einem von hohem Zaun umgebenen und bewachtem Gelände mit hochmodernen Gebäuden. Es gibt ein Guest-House für 1000 Gäste, diverse food-courts, Geschäfte, Wäscherei, Friseur, Geldautomaten.
Doch bevor wir das Training beginnen, es ist schliesslich noch Sonntag, machen wir einen Ausflug in die Stadt Pune. Mit den Kollegen aus Holland und Belgien (ja, wir haben ein kleines Wiedersehen gefeiert mit meinen früheren Kollegen, diese waren auch zum Training nach Indien gekommen!) machen wir einen ausgiebigen Stadtspaziergang. Es ist fantastisch, Marktstände 'all over the place', kleine Läden, Strassenhändler.
Es gibt alles, von Gewürzen und Obst und Gemüse, über Schuhe, Stoffe, Kleider, Töpfe, Spielwaren, Schmuck. Es ist farbig, es riecht nach Gewürzen und Kräutern. Es ist VOLL. Es ist laut, auch in engen Gassen wollen motorisierte Zweiräder durch-kommen, und die breiteren Strassen sind, vom 'normalen Chaos' abgesehen, geprägt von Tuc-Tucs. Born to Shop! Mitbringsel füllen bald meinen Koffer, vor allem Stoffe und Kleider, etwas Tee und kleine Spielsachen für JMA und August. Zwei Tage später werde ich auch in einem Tuc-Tuc eine Fahrt unternehmen, den der Kurs verlangt einen weiteren Ausflug nach Pune...
Das Training ist gut, die Kollegen von Infosys sind alle extrem freundlich und nett, sehr kompetent und die Organisation ist einfach perfekt. Nach fast eine Woche gehts wieder nach Hause.
Die Fahrt nach Mumbai zurück ist ähnlich spannend, dauert aber länger. Die Formalitäten bei der Ausreise enervierend, der Flug zurück schlafend, die Ankunft daheim aber umso schöner! Jakob und August sind schon früh morgens seit einer Stunde wach, wartend sitzen sie beide vor der Tür und lauschen dem 'gong' des Aufzugs, als ich um 0800h morgens nach Hause komme!
Hier noch ein paar Bilder mehr aus Indien:
Und ein Video: Fahrt durch Mumbai:
Dienstag, 24. Januar 2012
Chinesischer Neujahrsbrunch
Am 24. Februar waren wir anläßlich des Chinesischen Neujahrsfestes bei einem Kollegen von Sebastian eingeladen. Er wohnt im Pinnacle Duxton Wohnkomplex, eines der riesigen Wohnhäuser in Singapore. Dort wurden wir gleich zu einem Spaziergang auf dem 50. und 26. Stockwerk eingeladen. Es ist hoch!!!
Das Gebäude schmückt sich auf diesen Höhen mit den höchsten, längsten (500m) Dachterassen der Welt. Auf Stockwerk 26 befinden sich dann auch eine Laufstrecke und ein Spielplatz. Die einzelnen Wohnhäuser - insgesamt 7 - verbunden über die sky gardens - machen das Pinnacle Duxton zum größten Wohnhaus der Welt.
Aus der Wohnung haben wir jedoch keine Fotos. Die Familie wohnt im 47. Stock, alle Fenster sind vergittert! Da fühlt man sich nicht mehr unbedingt wie im Wohnhaus ;).
Der Brunch mit der chinesischen Familie war aber sehr nett, lustig und lecker. Es gab Chinesisches Steamboat eine Art fondue auf chinesisch. Und in Singapur kommen, wenn man sich trifft, alle Leute aus einem anderen Land, hier Deutschland, China, Australien/ Kambodcha, Neuseeland, Philipinen. Naja, so wird wenigstens mein englisch aufgepimpt!
Die Kinder stopften sich voll mit Ferrero Rocher, das es hier gleich immer in 100er Packungen gibt, spielten Playstation, schauten Youtube oder tobten mit dem chinesischen Großvater. Am Ende gab es sogar noch traditionell für jedes Kind einen roten Briefumschlag mit Geldgeschenken. Vielen Dank an die Gastgeber für dieses gelungene Fest.
Das Gebäude schmückt sich auf diesen Höhen mit den höchsten, längsten (500m) Dachterassen der Welt. Auf Stockwerk 26 befinden sich dann auch eine Laufstrecke und ein Spielplatz. Die einzelnen Wohnhäuser - insgesamt 7 - verbunden über die sky gardens - machen das Pinnacle Duxton zum größten Wohnhaus der Welt.
Aus der Wohnung haben wir jedoch keine Fotos. Die Familie wohnt im 47. Stock, alle Fenster sind vergittert! Da fühlt man sich nicht mehr unbedingt wie im Wohnhaus ;).
Der Brunch mit der chinesischen Familie war aber sehr nett, lustig und lecker. Es gab Chinesisches Steamboat eine Art fondue auf chinesisch. Und in Singapur kommen, wenn man sich trifft, alle Leute aus einem anderen Land, hier Deutschland, China, Australien/ Kambodcha, Neuseeland, Philipinen. Naja, so wird wenigstens mein englisch aufgepimpt!
Die Kinder stopften sich voll mit Ferrero Rocher, das es hier gleich immer in 100er Packungen gibt, spielten Playstation, schauten Youtube oder tobten mit dem chinesischen Großvater. Am Ende gab es sogar noch traditionell für jedes Kind einen roten Briefumschlag mit Geldgeschenken. Vielen Dank an die Gastgeber für dieses gelungene Fest.
Samstag, 21. Januar 2012
Familie Ising-Roy in Chinatown
Passend zum Chinesischen Neujahrsfest besuchten wir natürlich auch Chinatown. Wir wollten das in rot getauchte Getümmel alle live erleben und die Jungs mußten doch die Drachen sehen. Somit starteten wir am Samstagmorgen und mit der U-Bahn ging es nach Chinatown. Dort waren natürlich schon viele Touristen aber auch viele Einheimische unterwegs. Die Jungs waren begeistert von allem und so liefen wir durch die bunten lauten Gassen, shoppten ein wenig und bestaunten alle Rote und Neue. August ist irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen, die Zeit hat der Isi für eine ausgedehnte Fußmassage genutzt. Jakob und ich haben gemalt, gegessen und die vorbeigehenden Leute genossen.
Freitag, 20. Januar 2012
Besuch von den Onecorners
Am 18. Januar 2012 bekamen wir den echten ersten Besuch. Am Spätnachmittag trudelten nach einem langen Flug Susanne und Sabine bei uns ein. Müde, aber glücklich, endlich im Urlaub zu sein. Sie wurden mit Sonne und Wärme belohnt. Am ersten Abend gingen wir gleich Richtung Meer spazieren und kehrten in ein Sea Food Grill Restaurant ein. Man kann chillig draußen sitzen, Bier, Cocktails, Obstsäfte genießen, während die Kinder kickern. Schnell ist es dunkel und wir müssen heimwärts, wo es erst mal, als die kids schlafen, einen Begrüßungschampus gibt. Müde fallen wir dann alle viel zu spät ins Bett.Am nächsten Tag gibt es Frühstück, Wasser und Fotoapperat eingepackt und auf zum Sightseeing bei strahlendem Sonnenschein. Das Taxi setzt uns in Chinatown ab. Wir spazieren durch schmale Gänge, alle bunt und rot geschmückt für das anstehende chinesische Neujahrsfest. Weiter gehts Richtung Financedistrict, dort wo die Hochhäuser stehen. Hier gibt's erst mal eine Wasserpause, denn diese Hitze und dann noch den Fußmarsch sind die Mädels nicht gewöhnt ;). Anschließend wollten wir Richtung Marina Bay Sands, dem Hotel mit Pool obendrauf, haben vorher jedoch noch eine Mittagsessens-Pause in der davorgelegenen Mall eingelegt. Anschließend ging es weiter auf den SkyPark des Marina Bay Sands Hotels. In 191m Höhe betreten wir die längste Auslegerplattform der Welt. Der Blick ist gigantisch und man bekommt eine tolle Übersicht über Stadt, Hafen, Flughafen und Meer. Nach einem langen "Ahhhhh" und "Ohhhhh" gehts wieder abwärts und wir spazieren zur nächsten Bar, die Eineckes bevorzugen ein frisch gezapftes Bier, mir ist um diese Tageszeit ein Melonensaft willkommener. Schließlich muß ich gleich noch unsere Kinder aus dem Kindergarten abholen. Das mache ich zusammen mit Sabine und Susanne, worüber sich die Jungs wirklich freuen. Zu Abend wird nochmal typisch in einem Hawker gegessen, jedoch bevorzugen wir alle nach einem üppigen und scharfen Mittag, zwei Teller mit Bergen voller frisch aufgeschnittenem Obst.
Als wir Zuhause sind, ist es bereits früher Abend. Die Koffer werden gepackt, noch einmal wird frisch geduscht, bevor sich die Mädels in ihr australisches Abenteuer stürzen. Jakob und Isi bringen sie zum Flieger. Schon heißt es wieder Bye Bye sagen und wir sagen Danke für Euren Besuch, für die vielen Mitbringsel und fürs gemeinsame Stadt-Kennenlernen.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Chinesisches Neujahrsfest
Dienstag, 17. Januar 2012
Neue Büchs für den Isi
Mein Liebster ist mutig und läßt sich im tiefsten Hawker eine neue Business-Hose nähen. Der Schneider nimmt mal so die Maße, den Stoff kann sich der Isi aussuchen und schwubs ist alles aufgeschrieben, lesen können wir es allerdings nicht. Wir sind gespannt, ob die neue broek paßt und wie sie so aussieht.
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